Dokumentarfilm

Häuser der Hoffnung (dt./fr. Fassung)

Nach dem Genozid in Ruanda kehren jetzt tausende von Menschen in das Land zurück.

Flüchtlinge des Krieges oder Menschen, die vor mehr als dreißig Jahren vertrieben worden sind. Sie kommen mit leeren Händen. Angst und Unsicherheit über die Zukunft beherrscht ihr Leben. Die Deutsche Welthungerhilfe hat ein Hausbau-Programm begonnen, das den Menschen mehr als nur ein neues Zuhause geben soll. Ein Anfang für gute Nachbarschaft in einem zerrütteten Land.


Nachdem viele Häuser fertig sind, brauchen die Menschen Land und Arbeit.

Flächen für die Neuankömmlinge liefern die Chance für Gartenbau und Hühnerzucht. Ein Kleinkredit-Programm fördert Handwerksbetriebe und landwirtschaftliche Vermarktung. Die Menschen die wir im ersten Teil des Films beim Häuserbau begleiten, berichten jetzt über ihren Neuanfang als Tischler oder Gemüsebäuerinnen.


Im Norden Ruandas baut die Welthungerhilfe Flüchtlingssiedlungen mit dauerhafter Wasserversorgung.

Das ist eine kleine Revolution in einem Land, wo diese Grundversorgung immer noch Luxus für Previligierte ist. Die Menschen sammeln oft nur Oberflächenwasser und trinken es ungekocht. Todesfälle durch verschmutztes Wasser gehören zum Alltag in Ruanda.

An einem Septemberwochenende 1999 wird der Erfolg des Wasser- und Hausbauprogramms mit einem kleinen Fest begangen. Und wer das Projekt bisher nicht kannte wird spätestens jetzt darauf aufmerksam, denn an die hundert Fahrräder liefern sich eine spannende Fahrradrallye quer durch das Projektgebiet.

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